Rotes Kimchi im Herbst

Fermentiertes Gemüse

1 kg Blaukraut ohne Strunk, Rote Bete mit gesäuberter Schale klein reiben , hobeln oder ganz fein schneiden.

In einer großen Schüssel mit 20 g Salz pro 1 kg Kohl solange kneten, bis Flüssigkeit austritt. Mit Kümmel, Cranberrys, getrockneten Sauerkirschen, fein geschnittener Ingwer, Lorbeer, Wacholder und Zimt unterrühren. Ein sauberes Glas mit dem Kraut füllen und festdrücken, es ist ganz wichtig, dass obenauf Flüssigkeit steht. Für 3 - 4 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, wenn ein säuerlicher Geschmack eintritt in den Kühlschrank stellen. Achtung, es tritt während des Gärprozesses Flüssigkeit aus.


Rezept        "Mein Power-Frühstück"

Um im Winter unser Immunsystem zu unterstützen ist es wichtig unseren Darm zur stärken. Durch die tägliche Aufnahme von Präbiotika fördern wir das Wachstum und die Vielfalt unserer Darmbakterien die unsere Darmschleimhaut schützen und eine natürliche Schutzbarriere gegen Erreger bildet. Nicht jeder ist ein Müsli Fan zum Frühstück. Diese Variante eignet sich auch hervorragend zum Mitnehmen in Schule oder Beruf. Wichtig ist nur eine konstante Kühlung, luftdichter Verschluss und das Dunkelhalten, da die hochwertigen Öle sehr schnell oxidieren.

Die Basis sind Overnight eingeweichte und frisch zerkleinerte Samen aus Sesam,  Hanf, Braunhirse und Leinsamen. Gerne kann man verschiedene Nüsse oder getrocknete Aroniabeeren zugeben. Als Gewürz gebe ich Zimt zur Wärmung, Kurkuma zur Entzündungshemmung und Pfeffer zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit dazu. Weizenkeime enthalten Spermedin das in unseren Zellen ein Virenkiller ist und sich in Studien als Hebel für die Autophagie (Zellregeneration) bewährt hat. Dies kann auch ersetzt werden durch Haferkleie mit Keim. Die Aufnahme von Beta-Glucanen aus Hafer trägt dazu bei dass der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme weniger stark anzeigt.

Kurz vor dem Frühstück verrühre ich mageren Joghurt (tierisch, pflanzlich oder gemischt), fettarmen Quark (Eiweißquelle) und verschiedene Öle miteinander.  Je ein TL Leinöl und Algenöl (Achtung auf die Qualität), sowie einen kleinen Schuss Weizenkeimöl. welche. Die größte Bedeutung von Omega 3- und 6- Fettsäuren sind ihre gerinnungs- und entzündungshemmenden sowie herzschützenden Eigenschaften.

 Zum Schluss Obst der Saison, Beeren oder Granatapfel  (auch TK möglich) verrührt mit Sanddorn- oder Acerolamuttersaft (hoher Vitamin C Gehalt) und als Topping für das reife Alter Hagebuttenpulver (hoher Vitamin C Gehalt und Gelenknahrung).

Die Makrophagen (Fresszellen) brauchen Vitamin D, um heranzureifen. Vitamin D3 und Vitamin K2 in den Monaten Oktober bis April, da die Sonneneinwirkung in unseren Breitengraden nicht ausreicht um funktionelles Vitamin D zu erzeugen.

Vollkorngetreide, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse sind die wichtigsten natürlichen Träger von Ballaststoffen (Präbiotika). Die empfohlene Tagesmenge der DGE wird mit  30 - 40 g angegeben. Der Übergang auf eine ballaststoffreiche Ernährung kann von Verdauungsstörungen wie Blähungen oder Durchfall begleitet sein. Daher ist es hilfreich, den Körper langsam mit geringen Ballaststoffmengen daran zu gewöhnen. Wichtig ist intensives Kauen und ausreichendes Trinken.