Mein Weg – mit Herz, Hand und Hingabe

Daniela Schaffler – Ernährungswerkstatt Vitales Leben


Ich bin 1966 in München geboren – in einer Familie, in der gemeinsames Essen, Gastfreundschaft und ein offenes Haus zum Leben gehörten. Schon früh spürte ich, wie sehr mich das Miteinander mit Menschen erfüllt – besonders dort, wo Fürsorge, Nähe und echte Verbindung möglich sind.

Mein beruflicher Weg begann in der Medizin. Als Kinderkrankenschwester im Haunerschen Kinderspital durfte ich erleben, wie tief Gesundheit, Vertrauen und Zuwendung miteinander verbunden sind.

In dieser Zeit lernte ich meinen ersten Mann kennen – einen Arzt und Homöopathen. Gemeinsam gründeten wir eine Familie. Wir zogen in die Schwäbische Alb und führten dort eine kleine private Praxis. Es war eine Zeit des Aufbaus, getragen von Idealismus, Familienleben und dem Wunsch, Heilung ganzheitlich zu denken und zu leben.

Dann trat ein tiefgreifender Wandel in unser Leben: Mein Mann lernte ein Medium kennen, und wir schlossen uns einer Gruppe spirituell ausgerichteter Menschen an und wanderten nach Peru aus. Wir brachen den Kontakt zu Freunden und Familie ab und lebten zunehmend zurückgezogen in dieser Gemeinschaft. Mein Mann veränderte sich, wurde mir fremd – und ich selbst verlor in dieser Gruppe meine Orientierung. Ich hatte dort keine echte Aufgabe, keinen Platz, dem ich mich zugehörig fühlte.

Nach etwa zwei Jahren bat man mich, nach Chile zu gehen – angeblich, um dort in einem Restaurant und einer kleinen Ferienanlage mitzuhelfen um zu mir selbst zu finden. Es wurde als Chance dargestellt, mich neu zu erfahren. Die Entscheidung fiel mir schwer, aber ich war bereit, diesen Weg zu gehen – in der Hoffnung, nach einiger Zeit zurückzukehren.

Doch es kam anders: Nach der Trennung von meinem Mann stand ich mit meinen beiden kleinen Kindern in einem fremden Land – mittellos, entwurzelt, mit vielen offenen Fragen. Ich trennte mich auch innerlich ganz von der deutschen Gruppe, zu der wir zuvor gehört hatten, und begann, mein eigenes Leben aufzubauen.

Ich durfte in dieser Zeit viele wertvolle, hilfsbereite Chilenen kennenlernen, die mir mit Offenheit und Menschlichkeit begegneten. Ich half beim Aufbau eines kleinen Hotels, arbeitete unter der Woche an einer deutschen Schule, führte eine Saison lang eine „Saftbar“ für Rucksackreisende – und baute schließlich gemeinsam mit einer chilenischen Freundin ein kleines Café auf. Und das mit fast nichts – nur mit Vertrauen, Engagement und Herz.

Diese Jahre in Chile haben mich zutiefst geprägt. Ich lernte, aus wenig viel zu machen – und wie sehr Kochen, Gemeinschaft und gelebte Gastfreundschaft Menschen nähren können.

Mit dem Blick auf die Zukunft meiner Kinder entschied ich mich, nach Deutschland zurückzukehren. Ich begann eine Konditorlehre mit dem Traum, ein eigenes Café zu gründen. Nach einem Jahr zurück in Deutschland lernte ich meinen zweiten Mann kennen – einen Menschen, der mich in all meinen Vorhaben unterstützte und an mich glaubte. 

In dieser Zeit machte ich meinen Konditormeister, dann arbeitete ich in einer Kantine, unterrichtete als Fachlehrerin an einer Berufsschule, später übernahm ich die Schulkantine vor Ort und bot in den Schulferien über die Gemeinde Ferien- Kochworkshops an. Bis ein finanzieller Misserfolg mich zwang, erneut umzudenken.

Dann öffnete sich eine neue Tür: Ich begann, in einer Werkstätte für psychisch erkrankte Menschen zu arbeiten – eine Aufgabe, die mich tief berührt hat und mich ein Stück zurück zur Medizin führte, aber auf eine ganz neue Weise.
Diese Arbeit zeigte mir, wie wichtig eine konstante Bezugsperson ist – wie sehr ehrliche, empathische Verbindung den Menschen hilft, eine tägliche Struktur zu halten, eine Aufgabe zu finden und sich angenommen zu fühlen, genauso, wie sie sind.
Diese Menschen haben mir unendlich viel gegeben. Sie haben mich gelehrt, dass wahre Begegnung im Kleinen geschieht – im Zuhören, im gemeinsamen Tun, in der stillen Präsenz.

Das Arbeiten in der Werkstätte forderte mich jedoch sehr – emotional wie körperlich. So sehr mich diese Aufgabe erfüllte, musste ich sie nach einiger Zeit schweren Herzens aufgeben.

Nach einer Phase der Neuorientierung spürte ich den Wunsch, mein Wissen aus Gastronomie, Medizin und Lebenserfahrung zu verbinden. Ich wollte Menschen ganzheitlich begleiten – mit Blick auf ihre Gesundheit, ihre Ernährung und ihr seelisches Gleichgewicht, deshalb entschied ich mich für eine Weiterbildung an der Akademie Gesundes Leben zum Ernährungscoach (IHK) und Darmberater.

Um all das finanzieren zu können, übernahm ich erst verschiedene Tätigkeiten und dem Ziel, meiner Vision Schritt für Schritt näher zukommen.

2020 fand ich nach über 20 Jahren in der Gastronomie und Weiterbildungen zurück zu meinem ursprünglichen Beruf als Kinderkrankenschwester. 

Doch heute sehe ich dies Rolle in einem erweiterten Licht: Neben der schulmedizinischen Behandlung spielt die Ernährung eine zentrale Rolle – als Unterstützung in Genesungsprozessen, bei der Ernährungsumstellung bei Zivilisationskrankheiten und in der Linderung chronischer Beschwerden.


Heute begleite ich mit meiner Ernährungswerkstatt Vitales Leben – Einzelsettings, gebe Workshops für Kinder, Familien und Erwachsene – und verbinde mein Fachwissen mit Lebenserfahrung und großer Freude. 


Momentan bilde ich mich weiter in der Lebensschule LCC von Ewald Schober – einem Ort, an dem ich lerne, wie tief Glaubenssätze unser Leben prägen, was es heißt einer Berufung zu folgen. Dort entdecke ich neue Wege, alte Muster zu wandeln und innere Freiheit zu finden. Dieses Wissen möchte ich weitergeben – in meiner Arbeit, in Begegnungen, im echten Leben.

Meine beiden Kinder gingen in den Jahren ihren eigenen Weg – nicht ohne Herausforderungen, denn sie verbrachten ihre Grundschulzeit nicht in Deutschland. Und doch entwickelten sie eine beeindruckende Stärke. Heute haben beide einen akademischen Abschluss, einen Beruf – und sind Eltern mit Herz und großer Freude. Für mich ist das ein tiefes Glück: zu sehen, wie sich der Kreis schließt und neues Leben entsteht.

Denn das Leben ist kein gerader Weg. Aber er ist voller Möglichkeiten und Perspektiven. Und es lohnt sich, ihm mit offenem Herzen zu folgen.

 

Ich freue mich dich in meiner Ernährungswerkstatt begrüßen zu dürfen, denn hier wird gehobelt, gefeilt und das mit großer Hingabe.



Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.                                                  

 Josef v. Eichendorff

Danke!

Ein herzliches Dankeschön


an Julia Tutsch die mir, durch ihre emphatische und fachlich fundierte Art, die Kraft und Ausdauer gab diese Homepage zu gestalten. 

Wenn du selbst eine Homepage erstellen möchtest mit Hilfe von Website Mentoring mehr Info unter www.jumakeithappen.de

Durch ein eigenes Coaching für meine Website habe ich sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt und      kann mich in die Situation eines Coachies besser hineinversetzen. Alles ist ein Prozess, man wächst und kommt seinen Präferenzen näher.

an Miriam Bernhardt (Illustration, Design, Papeterie), die die Idee meines Logos zur Ernährungswerkstatt - Vitales Leben mit so viel Liebe und Feinfühligkeit umgesetzt hat.

www.artitesse.de

an meine Familie, die mich unterstützt, sodass ich meine Weiterentwicklung und Interessen leben kann.


an Barbara Knapp, Yogalehrerin, die ich bei ihren Yoga Retreats kulinarisch begleiten darf [email protected]

an Stephanie Kunze, Naturcoach und Kräuterpädagogin mit ihr gestalte ich gemeinsame Kurse wie "Soul & Food".     
[email protected]

an Ewald Schober, Gründer des LCC, Europäisches Forschungs- und Bildungsinstitut
LCC-Seminare.de



Quellennachweis:  Darmgesundheit - Naturheilkunde kompakt, Dr. Mathias Oldhaver, Eubiotika Verlag
Literaturnachweis: Alles Gute für den Darm - Martin Rutkowsky


MY BIG FIVE FOR LIVE

                        Erfahrung und Wissen weitergeben

       Täglicher Neustart und eigene Kraftquellen trainieren

                         Gesundheit natürlich stärken
                         Energie tanken durch Bewegung, Reisen und Kontakt zu Menschen
Lebenslanges Lernen